Projekt Freital/Sachsen: Radonablüftung eines Einfamilienhauses

Radon-Ausgangswert:
10.000 Bq/m³

Verwendetes System:
Zentrale Lüftungsanlage + Luftdruckwächter + Radon-Sensor Schaltsystem

Aufgabenstellung:
Beseitigung der Radonbelastung von ca.10.000 Bq/m³ im Kellerbereich, gleichzeitig soll der Keller entfeuchtet werden. Teilbereiche des Kellers werden als Büro genutzt.

Besonderheit:
Es ist ein raumluftabhängiger Ofen im EG zu berücksichtigen.

gewähltes Konzept:
der Keller wird mit einer zentralen Lüftungsanlage belüftet, die das Radongas am Eintrittsort direkt absaugt. Die Steuerung erfolgt über das Entfeuchtung/Radon Steuergerät bx-ESG/Rn. Dabei wird die Luftführung so gelegt, dass die Zuluft eine Entfeuchtung des Mauerwerks und des Bodens ermöglicht und gleichzeitig das eintretende Radongas an der Haupteintrittsstelle verbleibt. Der Boden (freiliegeder Lehmboden) und das Bruchsteinmauerwerk mit offenen Fugen in den Außenbereich wird nachfolgend saniert und gedichtet.

Die Sicherstellung der Unterdruckfreiheit erfolgt über einen P4 Luftdruchwächter. Bei auftretendem Unterdruck wird ein Zulüfter zugeschaltet. 

Ergebnis:
Reduzierung des Radongehaltes im Keller auf Werte um 350 Bq/m²

Bewertung:
Durch die Lüftungsmaßnahmen erfolgte eine erhebliche Reduzierung des Radongehaltes der Luft in den Nahbereich des Referenzwertes. Es ist zu erwarten, dass durch die (noch nicht erfolgten) Abdichtungsmaßnahmen am Radon-Eintrittsort die Radonbelastung den Referenzwert deutlich unterschreitet.

Kosten Netto (ohne Mwst.), ohne Handwerkerleistungen:
Lüftungssystem: 2755 €
Luftdruckwächter P4 + Unterdrucklüfter: 586 €

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